einfache Dachhauben

Nachdem ich in Teil 1 über die Herausforderungen zum Einbau von Dachhauben in einem GFK Dach mit starker Struktur geschrieben habe, komme ich hier jetzt zum eigentlichen Einbau.

Die Schablonen aus Polyethylen  waren fertig und passten gut aufs Dach. Zwar hatte ich die Ausfräsungen mit meiner Oberfräse und einer Schablone gemacht, aber die Winkel von 25° hatte ich mit dem Stechbeitel per Handarbeit gemacht. Das führt natürlich zu kleinen Ungenauigkeiten. Die Adapter haben also etwas Spiel, was aber kein Problem sein sollte, da ich ja auch noch Platz für die Klebemasse brauche.

Nun fing die selbe Zitterpartie wieder an, wie bei den Seitenfenster. Die Platzierung ausgewählt und die Schablone zum Anzeichnen genutzt. Noch mal nachgemessen und dann musste das erste Loch gesägt werden. Vier Ecken, vier Löcher und her mit der Stichsäge.

Ging eigentlich ganz gut!

Den Karton, der auf dem Bild zusehen ist hatte ich vorher unter den Ausschnitt geklebt. Dieses GFK entwickelt beim Sägen und Feilen einen nicht ganz ungefährlichen Staub. Damit der sich nicht im ganz Fahrzeug verteilt, hatte ich damit eine Art Auffangwanne. Das hat gut funktioniert, von oben dann gleich mit dem Staubsauger geleert, war das eine saubere Sache.

Auch während des Sägen habe ich versucht möglichst viel von den Spänen gleich abzusaugen.

So sieht es aus, wenn der Adapter „Probeliegen“ macht.

Die Adapter liegen gut auf.

Erstes „Probeliegen“ des Fensters, passt!

Dann habe ich die Flächen mit Petroleum gereinigt und mit DEKAsyl MS 2 einen dicken Strang aufgetragen. Adapter drauf und andrücken, bis das Zeug an den Seiten herausquellt. Noch mit ein „paar“ Klemmen angedrückt und eine Nacht trocknen lassen.

von oben
von unten

Am nächsten Tag konnte ich dann den eigentlichen Einbau vornehmen. Wieder alle Flächen gereinigt und dann DEKAseal 8936 grau in einer dicken Wurst aufgetragen. Das Zeug ist echt zäh, hatte anschließend einen „Tennisarm“. Aber die Anschaffung einer Druckluft-Presse war es mir trotzdem nicht wert.

Fenster vorsichtig auf den Rahmen legen und wieder leicht andrücken, bis das Zeug überall hervorquellt.

So sieht es dann fertig aus.

Damit der Beitrag hier nicht zu lang wird, habe ich über die Fenstertypen, deren Verwendungszweck und Anordnung einen eigenen Beitrag geschrieben.

Hier geht es jetzt weiter mit dem Einbau. Bei diesem Fenster wird von unten ein Kunststoff-Rahmen verbaut. Der wird mit dem Fenster verschraubt und zieht die beiden Hälften zusammen, so das die Dichtmasse noch mal etwas mehr zusammengedrückt wird. Nun brauchen diese Fenster aber eine Mindeststärke, die mein Dach aber nicht hergibt. Man kann zwar die im Fenster sitzenden Gewindebolzen kürzen und damit auch den Abstand, aber ich habe ja das Problem mit den Profilen. Auf den Fotos kann man sehen, dass die innen entsprechend negativ sind. Damit habe ich also innen auch keine gerade Fläche. Allerdings muss ich da ja nichts abdichten, muss mir also nicht noch einen Adapter bauen. Da reicht ein einfacher Holzrahmen, auf dem der untere Fensterrahmen aufliegt.

Leider habe ich kein Foto des Holzrahmens, aber hier kann man das Profil des Daches gut sehen.

Von diesen Fenstern habe ich zwei verbaut. Das dritte hat einen etwas anderen Aufbau und der untere Rahmen wird nicht von unten mit dem oberen Rahmen verschraubt, sondern von oben in den darunter liegenden Holzrahmen.

Dazu aber mehr in Teil 3.