Wohnmobil- und Motorrad-Reiseblog

Kategorie: Wohnmobil-Ausbau (Seite 1 von 6)

Einbruchsicherung

Wir haben uns lange Zeit keine Gedanken zum Thema Einbruchsicherung gemacht. In 15 Jahren Camping mit dem Transit, hatte wir nicht eine Situation, in der wir auch nur eine Andeutung eines Einbruchs hatten. Und wir haben regelmäßig auf Autobahn-Rastplätzen gehalten und den Wagen alleine gelassen. Oder auf Stadtparkplätzen und dann einen Rundgang gemacht. Vielleicht hatten wir bisher einfach nur Glück. Vielleicht war der Transit auch nicht attraktiv genug, einen Einbruch zu versuchen.

Da wir unser Glück nicht herausfordern wollen und wir jetzt vielleicht mehr Augenmerk auf uns lenken, haben wir uns mit dem Thema beschäftigt. Eine Alarmanlage einzubauen scheint uns trotzdem einen zu großen Aufwand. Allerdings wollen wir unsere Türen so sichern, dass der Zeitaufwand für den Einbrecher zu groß wird.

Lenkradschloss

Die Funktion kann ich gar nicht erklären, ich zeig euch einfach das Bild, das erklärt es auf jeden Fall.

Gekauft bei Obelink, nennt sich Pro Plus Lenkradschloss

Schiebetür

Hier habe ich mich für die einfache Variante entschieden. Es geht ja darum den Einbrecher daran zu hindern die Tür öffnen zu können, auch wenn er es geschafft hat das Schloss zu öffnen. Man kann dazu ein Zusatzschloss kaufen, dass verhindert, dass die Schiebetür aufgeht. Das Schloss muss in das Blech der Tür und den angrenzenden Rahmen montiert werden.

Ich habe mich für ein Diskusschloss an der Schiene entschlossen.

Fahrer- und Beifahrertür

Hier habe ich noch nichts gemacht, werde mich aber auch der einfachen Variante zuwenden und zwischen den Türen eine stabile Kette spannen, und somit den Einbrecher daran hindern, die Türen öffnen zu können.

Seitenfenster

Hier bin ich mir noch nicht sicher, ob und was ich dort mache. Mir gefällt die Idee mit dem Saugnapf, der von innen an der Scheibe montiert wird und somit verhindert, dass die Fenster aufgeklappt werden können. Jedenfalls möchte ich nichts von außen montieren.

Hecktüre

Hier werde ich keine Sicherung anbringen, denn ich komme von innen ja gar nicht an die Türen dran, weil die Rückwand vom Bett das verhindert.

Das führt aber auch dazu, dass ein Einbrecher, der die Hecktüre knack auch maximal in den „Keller“ kommt und nicht weiter. Dort liegt nichts von Wert, mal abgesehen von der Elektrik aber die ist ja hinter eine Wand und die kann er so leicht nicht entfernen.

Rückwand von hinten fertig

So, jetzt habe ich die letzte Großbaustelle endgültig fertig. Die Rückwand war ja schon zur Jungfernfahrt drin, aber an der Außenseite noch nicht verkleidet. Hier hatte ich die Kabel für die Leseleuchten und den USB Anschluss schon verlegt und eine provisorische Befestigung für den Campingtisch angebracht.

Die Befestigung wurde wieder entfernt (wird ersetzt, wenn unserer neuer Campingtisch da ist). Die Verkabelung war auch nur provisorisch und wurde neu verlegt.

Zwischen die Sparren habe ich die restlichen XPS Platten verlegt und dann mit HDF Platten verkleidet.

Rechts sieht man noch die offene Schrankwand. Das muss ich leider später machen und ehrlich gesagt weiß ich auch noch nicht wie, aber da fällt mir schon noch was ein.

Thermomatten für Front- und Seitenscheiben

Wir gehören nicht zu den Campern, die zuerst die Frontscheiben dicht machen, wenn sie ihren Platz bezogen haben, ab er da wir ja im Fahrerhaus unsere Ess- und Lese-Ecke für Schlechtwetterzeiten haben, muss da auch was in Sachen Dämmung gemacht werden. Natürlich für kalte und heiße Tage, etwas, das die Kälte draußen hält und die Sonne davon abhält den Bus aufzuheizen. Abgesehen davon braucht manchmal auch einen Sichtschutz für die Nacht.

Die silbernen Matten mit Saugnäpfen haben uns noch nie gefallen, es sollte schon was aus Stoff sein. Irgendwann bin ich bei den unzähligen Internet-Recherchen auf Projekt-Camper gestoßen. Nachdem ich dann deren Webseite studiert hatte, war klar, das ist genau das Richtige für uns. Ein kleines Unternehmen, dass aus den eigenen Erfahrungen heraus eine Idee hat und sie umsetzt. Fair und nachhaltig, soweit sowas möglich ist, hat uns auch gleich gefallen.

„There’s always room for improvment!“

Es gibt nur eine Kleinigkeit bei der Befestigung an der Frontscheibe, zwischen den Sonnenblenden, aber ansonsten wirklich sehr gut!

Campingstühle verstauen

Insbesondere Campingstühle und Beinauflagen machen beim Verstauen im Bus immer Probleme, egal wie groß das Teil ist und egal wie viel Platz man hat. Die Dinge sind sperrig und immer im Weg.

Zuerst dachte ich, das ich eine Hängevorrichtung unters Bett baue, damit die Teile nicht auf dem Kellerboden im Weg liegen. Das habe ich dann verworfen, weil die Teile sich ja so schlecht schieben lassen. Ich also irgendwas basteln müssen, mit dem man dann die ganze Mechanik über Rollen nach oben unter das Lattenrost zieht.

Irgendwann kam ich auf einen Gedanken, mal wieder angeregt von einem anderen Bus-Camper, der sein Werkzeug in die Hecktüren verbaut hatte, warum nicht die Campingstühle an den Hecktüren (natürlich innen) zu montieren.

Obwohl wir die Berger Klappsessel Luxus XL grau von Fritz Berger haben, passen die genau in die Türen.

Oben habe ich jeweils zwei Haken angeschraubt und unten gibt es an beiden Türen „natürliche“ Befestigungen. Mit dem orangenen Band wird der Stuhl hochgezogen und gehalten, mit dem blauen an die Tür angedrückt.

Die letzten „Großbaustellen“

Insgesamt habe ich noch zwei größere Baustellen im Innenausbau, die Rückwand am Bett und die Verkleidung der Decke über der Schiebetür.

Rückwand am Bett

Hatte ja von Anfang an geplant das Bett nach hinten nicht offen zu lassen. Wir haben keine Fenster in den Hecktüren und ich wollte mir die umständliche Verkleidung der Hecktüren mit Filz und Holz, sowie die aufwendige Dämmung ersparen. Die Wahrscheinlichkeit einen Platz zu finden, auf dem man mit dem Heck zum Meer steht und eine ungehinderte Aussicht hat, ist doch sehr gering. Sicher gibt es diese, man sieht ja genügend Bilder und Videos im Internet, aber im Verhältnis zu allen Stell- und Campingplätzen, auf denen das nicht möglich ist (vor allem das einem kein „Strandläufer mit Hund“ am Auto vorbei läuft), schätze ich mal 1:100. Abgesehen davon positionieren wir lieber unsere Campinstühle so nebeneinander, dass wir den Sonnenauf- oder abgang mit einem Glas in der Hand genießen können. Aber, wie meine Schwiegermutter schon immer zu sagen pflegte: „Jeder wie er mag!“

Also wir machen unsere Bett nach hinten zu und haben damit eine bequeme Rückwand zum Anlehnen, für’s gemütliche Lesen.

Dazu habe ich drei Holzlatten (33x33mm) hinten am Brett des Bettes und oben an den Schränken und im Metallrahmen befestigt und von innen die viel besagten Saunabretter angeschraubt.

Die Hauptarbeit haben natürlich wieder die Ecken und Abschlüsse gemacht. Voin hinten betrachtet ist rechts die Schrankwand und auf Grund eines kleinen Berechnungsfehlers, konnte ich die Rückwand nicht über die volle Breite ziehen. So musste ich also die Rückseite der Schrankwand separat verkleiden, was die Sache noch etwas aufwendiger gemacht hat.

Da zwischenzeitlich Lattenrost und Matratze eingebaut waren und das Lattenrost sich nicht mehr entfernen lässt (wurde am Stück von hinten in das Fahrzeug gehoben), musste ich zum Arbeiten die Hälfte der Latten entfernen. Man sieht auf dem ersten Foto rechts und links die schwarzen Kunststoff Stifte.

Auf der rechten Seite der Rückwand sieht man Teile der Kabelkanäle, die ich dort verlegen musste. Bauart-bedingt konnte ich die leider nicht ganz nach unten führen, daher muss ich da später noch eine zusätzliche Verkleidung anbringen.

Am Ende ist es doch noch ganz hübsch geworden. Leselampen sind auch schon montiert.

Zweite Baustelle: Verkleidung über der Schiebetür

Da hatte ich lange Zeit keine Idee, was und wie ich die Verkleidung machen könnte.

Keine Befestigungsmöglichkeit, hinter der Isomatte ist GFK. Darunter das Blech mit der ursprünglichen Beleuchtung. Rechts „kommt“ die Verkleidung von der Schrankwand und ganz vorne wieder so eine blöde Querverstrebung vom Dach.

Ich hatte eine Idee

Zum Glück kam mir vor dem Einschlafen eine Idee, ich bau noch mal eine Hilfskonstruktion aus Holz. Das lässt sich schlecht mit Worten erklären, daher ein paar Bilder.

Das ging dann einfacher als am Anfang gedacht. Passte sogar von der Höhe her genau mit den Brettern über der Schrankwand (rechts oben im Bild. Daher konnte ich die Lücke mit zwei langen Brettern durchgehen und damit auch recht harmonisch schließen. Das Endergebnis gefällt mir.

Die Lücke in der Mitte resultiert aus dem Übergang und wird später noch verkleidet.

Nun fehlte noch der Abschluss von unten, der ging aber auch ganz gut und konnte mit einem Brett verschlossen werden. Vorher hatte ich noch über Dämmmatten eingefügt, damit das auch gut isoliert ist.

Wir sind Wohnmobil!

Diese Woche war ich beim TÜV, um das Gutachten für die Zulassung, bzw. der Umschreibung zum Wohnmobil machen zu lassen. Ehrlich gesagt hatte ich einigem Bammel davor. Hab sowas noch nie gemacht und man ließt einigen Horrorgeschichten im Web, was manche so erleben. Dabei sind die genauen Vorschriften eigentlich kein Problem.

Sehr hilfreich ist diese Seite: https://www.vdtuev.de/news/merkblatt-wohnmobile

Diese Anforderungen hatte ich alle berücksichtigt. Es gibt aber Aussagen zum Thema Sicherheit, zum Beispiel: „Splitterfreies Holz“ oder „leicht entzündliche Materialien“ oder “ Gasflaschen möglichst mittig im Fahrzeug verbauen, damit bei Unfällen diese nicht beschädigt werden“. Es ist schwierig abzuschätzen wie der TÜV reagieren wird, also macht man sich Sorgen.

Wie es ablief

Telefonisch einen Termin vereinbart, dabei bekam ich den Hinweis, dass ich das gelbe Gasheft mitbringen sollte und eine Wiegebescheinigung (vollgetankt und ohne Fahrer). Gelbes Gasheft habe ich ja mittlerweile, aber Wiegebescheinigung? Gut das bei uns gegenüber gleich die Baywa eine Filiale hat und da wir hier sehr ländlich leben, haben die auch eine große Fahrzeugwaage. Die hatte ich auch schon ein paar mal benutzt, um immer wieder mal das Gewicht zu kontrollieren. Für 10 Euro stellen die auch eine entsprechende Bescheinigung aus.

3.060 kg ist ein guter Wert, da fast alles im Bus schon verbaut ist, kann ich noch knapp eine halbe Tonne zuladen

Alles halb so wild…

… wenn da nicht die Drehkonsolen wären. Er bräuchte die Unterlagen zu den Teilen, die ich aber nicht habe (natürlich vergessen da mal nachzuschauen). Dann findet er einen Aufkleber auf den Konsolen, die ein Gutachten vom TÜV Nord erwähnen. „Dann müssen wir da mal anrufen!“ Bevor er nach dem Gutachten schaut, ruft er dort an, findet aber keinen der ihm weiter helfen kann. „Das ist ja ein französischer Hersteller, kann sein das das die französische Tochtergesellschaft gemacht hat, ruft die doch mal an!“ ??????. Also gut dann doch ins Internet, das Gutachten heruntergeladen und ausgedruckt (43 Seiten btw). Dann streikt der Drucker nach 12 Seiten und sein Rechner stürzt ab. (schwitz!) Kollegen gefragt, der dann endlich alles ausdruckt. Nun müssen die passenden Nummern der Testpunkte und deren Bewertung gesucht werden. Zwischendurch immer wieder mal ein „ooh“ oder ein „das ist aber schlecht“ und dann ein „ach nee, das ist ja was anderes“

Nach ca. 20 Minuten dann ein „So jetzt haben wir’s!“ Er steht auf und bittet mich zur Kasse zu gehen, „Der Kollege kassiert Sie ab!“. Also das hielt ich für ein gutes Zeichen, ging zur Kasse, zahlte 207 Euro und dachte ich könne gehen. Gefehlt, er war noch nicht fertig, zwischenzeitlich lief sein PC wieder. Dann druckt er sein TÜV Gutachten aus, gibt mir vier geheftet Seiten und wünscht mir eine gute Fahrt.

Geschafft! Ach ja übrigens den Rest vom Fahrzeug hat er sich nur von außen angesehen, mal in die offene Schiebetür geschaut und sich den Gaskasten zeigen lassen! Mit soll’s recht sein, wir haben unser Gutachten.

Ergänzung vom 05.08.2020

Am 30.07.2020 habe ich dann noch den letzten Schritt durchgeführt, ich war auf der Zulassungsstelle und haben den Movano umschreiben lassen. Jetzt sind wir tatsächlich Wohnmobil, bzw. „SO.KFZ WOHNM.UEB.2,8 T“ so lautet der Eintrag!

Unser Bett ist fertig

Diese Woche haben wir unser Lattenrost und die neue Matratze abgeholt. Natürlich mit dem Bus, sonst hätten wir das sperrige Lattenrost auch gar nicht transportieren können. Da wir vorhaben in den nächsten Jahren auch länger im Bus zu leben, habe wir beim Kauf nicht gespart und an unsere Wirbelsäule gedacht.

Jedenfalls sieht das jetzt schon gleich viel wohnlicher aus.

Überall Strom und Licht im Bus

Letztes Wochenende hat Wolfgang die elektrische Anlage (fast) ganz fertig gestellt. Grundsätzlich hat ja schon alles funktioniert, es fehlte aber noch die Lichtinstallation, die Schalter und die Stromversorgung der Schuko- und USB- Steckdosen.

Dazu musste ich noch ein paar Vorarbeiten leisten, so habe ich die Deckenleuchten angebracht und verkabelt, die Leuchte im Fahrerhaus für genügend Licht über den Tisch und die Leuchten in der Küche. Nun können wir die Deckenleuchten, die Schrankinnenbeleuchtung und den Anschluss für das Außenlicht über die kleinen Schalter im Eingangsbereich ein und aus machen.

Das Licht in der Küche und im Fahrerhaus werden direkt am Leuchtmittel aktiviert.

Die Schukosteckdosen liefern jetzt 230 v mit max. 600 Watt und eigentlich brauchen wir das nur für das Notebook, denn alle anderen Verbraucher werden über USB geladen. USB Stecker haben wir zweimal in der Küche und, noch nicht verbaut später in der Bettrückwand. Da kommen dann auch noch zwei Leseleuchten hin.

Das oben in Klammern geschriebene fast betrifft den noch fehlenden D+ Anschluss. Der „sagt“ der Anlage, dass der Motor läuft und damit die Batterie über die Lichtmaschine kommt. Die dritte Stromquelle, denn sonst kommt der Strom von den Solar Paneelen oder vom Landanschluss.

Küche ist fertig

Es fehlten ja nur noch Kleinigkeiten, allerdings solche mit großer Optik. Die Einlagen in den Rahmen der Schubladenfronten hat Miriam zweimal in roter Farbe gestrichen. Damit kommt jetzt neben den Schiebetüren in der Schrankwand noch ein weiterer „Farbklecks“ in den Bus. Insbesondere, weil die Küchenzeile bei geöffneter Tür immer sehr präsent ist.

Da ich die Fronten ja vorher schon angepasst hatte, musste ich die Platten nur noch in den Rahmen befestigen und dann wieder montieren.

Allerdings war mir vorher ein kleines Missgeschick passiert. Ich wollte die leeren Rahmen an einen anderen Platz legen und greife mir mehrere mit einer Hand (sind ja nicht sonderlich schwer), vergesse allerdings, dass die nach der zweiten Ölung mit Leinöl noch etwas glatt sind. Was soll ich sagen, sie sind mit aus der Hand gerutscht und auf den Boden gefallen. Zunächst sah es so aus, als sei nichts passiert, etwas später habe ich jedoch feststellen müssen, dass zwei von ihnen angebrochen waren. Einen konnte ich dann wieder vorsichtig leimen, ohne das man das noch erkennen könnte. Bei dem anderen Rahmen war allerdings nichts mehr zu machen, da hielt die Leimung nicht mehr. Also musste eine Reparatur gemacht werden. Ich habe dann, nach alter Schreinermanier auf der Rückseite zwei „Diabolos“ eingesetzt und damit die Stabilität wieder hergestellt. Zum Glück kann man das von vorne überhaupt nicht erkennen.

Fehlt noch die Tür unter dem Kühlschrank

Die einzige Tür, hinter der keine Schublade ist, ist die unter dem Kühlschrank. Hier ist ja der Zugang zu den Wasserkanistern und hier soll auch der Mülleimer befestigt werden. Die Tür soll oben aufklappbar sein, damit man möglichst leicht an den Mülleimer kommt. Damit ich aber auch ausreichend Platz habe, um die Kanister für den Service heraus holen zu können, muss die Tür herausnehmbar sein. Normale Scharniere kommen also nicht in Frage. Die Tür soll an ihrer Unterkante auf einer Stange aufliegen, die wie ein Scharnier wirkt. Damit kann sie oben leicht geöffnet werden und bei Bedarf einfach heraus gehoben werden. Das alles zu konstruieren hat mich gefühlt einen halben Tag gekostet, aber es passt und sogar der Verschluss oben macht seinen Job.

Damit die die gesamte Küchenfront fertig und funktionsfähig.

Schublade oben links

Die hinter dieser Front liegende Schubladen ist nicht so groß, wie es den Anschein hat. Das liegt einerseits daran, dass durch die dahinter liegenden Gasleitungen nicht die ganze Breite nutzen kann und das dort auch die Absperrknebel für die Gasverbraucher liegen. Den Raum wollte ich aber nicht verschenken, also musste ich die Schublade kleiner machen.

Schiebetüren Schrankwand fertig

Heute konnte ich endlich die roten Platten in die Rahmen der Schiebetüren einsetzen. Miriam hat am Wochenende fleißig gemalert. Pappelsperrholz 6mm zweimal gestrichen, nach dem ersten Anstrich mit 240er Schleifpapier schön glatt gemacht. Sieht echt super aus, sind sehr glatt geworden und trotzdem kann man, je nach Lichteinfall die Maserung des Holzes sehen. Befestigt habe ich die Platten von hinten mit kleinen Nägel, ähnlich macht man das auch schon mal bei Bilderrahmen.

Von hinten sehen die Platten natürlich hässlich aus, aber das sieht später ja keiner mehr. Jetzt erst noch mal die Theorie als CAD Zeichnung.

Sie lassen sich auch richtig gut hin und her schieben.

Jetzt muss ich mir noch Gedanken zu einer „Bremse“ machen, damit die Türen bei einem Bremsmanöver nicht alle nach vorne rutschen. Rausspringen können Sie nicht, da ich nicht die übliche Lücke in den oberen Schienen gelassen habe, damit man die Türen herausheben kann. Zum Herausnehmen der Türen muss man diese nach vorne aus der Schiene ziehen. Auf dem Foto noch nicht zu sehen, kommt ganz vorne eine Leiste an die Kante, um zu verhindern, dass die Türen aus der Schiene rutschen. Das verhindert aber nur das Herausrutschen, ich möchte aber natürlich, dass die Schiebetüren auch während er Fahrt, bzw. beim Bremsen in ihrer Position bleiben.

Zunächst hatten wir den Gedanken im oberen Teil der Schiebetüren eine Art Holznagel oder -Stift durch ein Loch zu stecken und damit immer zwei Türen miteinander zu verbinden. Aber jetzt wo die Türen fertig sind, gefällt mir der Gedanke nicht mehr. Evtl. lass ich mir einen Stopper einfallen, den man unten in die Schiene steckt und damit die Schiene blockiert. Mal sehen, ich werde berichten.

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