Es fehlten ja nur noch Kleinigkeiten, allerdings solche mit großer Optik. Die Einlagen in den Rahmen der Schubladenfronten hat Miriam zweimal in roter Farbe gestrichen. Damit kommt jetzt neben den Schiebetüren in der Schrankwand noch ein weiterer “Farbklecks” in den Bus. Insbesondere, weil die Küchenzeile bei geöffneter Tür immer sehr präsent ist.

Da ich die Fronten ja vorher schon angepasst hatte, musste ich die Platten nur noch in den Rahmen befestigen und dann wieder montieren.

Allerdings war mir vorher ein kleines Missgeschick passiert. Ich wollte die leeren Rahmen an einen anderen Platz legen und greife mir mehrere mit einer Hand (sind ja nicht sonderlich schwer), vergesse allerdings, dass die nach der zweiten Ölung mit Leinöl noch etwas glatt sind. Was soll ich sagen, sie sind mit aus der Hand gerutscht und auf den Boden gefallen. Zunächst sah es so aus, als sei nichts passiert, etwas später habe ich jedoch feststellen müssen, dass zwei von ihnen angebrochen waren. Einen konnte ich dann wieder vorsichtig leimen, ohne das man das noch erkennen könnte. Bei dem anderen Rahmen war allerdings nichts mehr zu machen, da hielt die Leimung nicht mehr. Also musste eine Reparatur gemacht werden. Ich habe dann, nach alter Schreinermanier auf der Rückseite zwei “Diabolos” eingesetzt und damit die Stabilität wieder hergestellt. Zum Glück kann man das von vorne überhaupt nicht erkennen.

Fehlt noch die Tür unter dem Kühlschrank

Die einzige Tür, hinter der keine Schublade ist, ist die unter dem Kühlschrank. Hier ist ja der Zugang zu den Wasserkanistern und hier soll auch der Mülleimer befestigt werden. Die Tür soll oben aufklappbar sein, damit man möglichst leicht an den Mülleimer kommt. Damit ich aber auch ausreichend Platz habe, um die Kanister für den Service heraus holen zu können, muss die Tür herausnehmbar sein. Normale Scharniere kommen also nicht in Frage. Die Tür soll an ihrer Unterkante auf einer Stange aufliegen, die wie ein Scharnier wirkt. Damit kann sie oben leicht geöffnet werden und bei Bedarf einfach heraus gehoben werden. Das alles zu konstruieren hat mich gefühlt einen halben Tag gekostet, aber es passt und sogar der Verschluss oben macht seinen Job.

Damit die die gesamte Küchenfront fertig und funktionsfähig.

Schublade oben links

Die hinter dieser Front liegende Schubladen ist nicht so groß, wie es den Anschein hat. Das liegt einerseits daran, dass durch die dahinter liegenden Gasleitungen nicht die ganze Breite nutzen kann und das dort auch die Absperrknebel für die Gasverbraucher liegen. Den Raum wollte ich aber nicht verschenken, also musste ich die Schublade kleiner machen.