Miriam hat das Gericht mal bei einer Freundin auf Sardinien gegessen und sich „damals“ das Rezept geben lassen. Leider hat sie das Rezept nicht mehr, konnte sich aber noch an die Zutaten und grob daran erinnern, wie das Gericht fertig aussah.

Also habe ich mich an die Arbeit gemacht und auf unserer Premiere-Fahrt Samstag-Abend versucht das Gericht zu kochen. Leider habe ich keine Fotos gemacht, daher versuche ich hier jetzt nieder zuschreiben, was ich gemacht habe. Ich darf vorweg nehmen, dass sie begeistert war 😉

Zutaten

1 Glas Sardellen
1 Glas Kapern
1 Glas Tomatensoße (ungewürzt)
500 gr Hackfleisch
trockenes Brötchen oder Weißbrot
zwei große Zwiebeln
3 spitze Paprika
Salz
Pfeffer
Curcuma
Curry
Paprikapulver
Chilliflocken
2 Eier

Hackbällchen

Brötchen/Weißbrot in etwas Wasser einweichen. Sardellen in Stücke schneiden und beiseite stellen.

Hackfleisch, Eier, das ausgedrückte Brötchen, die Hälfte der Kapern und die Hälfte der Sardellen, die Eier, Gewürze in eine Schüssel geben und so gut verrühren, dass eine Art Teig ensteht.

Danach kleine Bällchen, mit ca. 3cm Durchmesser formen und in eine Pfanne mit Olivenöl geben und wie Frikadellen (Fleischpflanzerl) anbraten. Die müssen nicht durchgegart werden, da sie später noch in der Soße köcheln werden.

Gemüse und Soße bereiten

Während die Hackbällchen braten, kann die Soße vorbereitet werden.

Dazu werden die Zwiebeln geschält und grob gehackt. Die Paprika habe ich in schmale Streifen geschnitten. In einem Topf wieder Öl erhitzen und die Zwiebeln mit dem Paprika andünsten, wenn die Zwiebeln glasrig sind, dann die restlichen Kapern und Sardellen dazu und noch etwas mit dünsten. Pfeffer Salz und noch ein paar Gewürze insbesondere die Chilliflocken dazu und umrühren.

Nun kommt die Tomatensoße dazu und je nach Konsistenz noch etwas Wasser. Natürlich könnte man auch frische, in Würfel geschnittene Tomaten nehmen. Jedenfalls sollte das jetzt alles etwas köcheln, am besten mit Deckel.

Sobald die Hackbällchen das richtige Aussehen haben (außen nicht allzu dunkel aber trotzdem fest) kommen diese in die Soße und können da noch bis die Spaghetti fertig sind köcheln.

Guten Appetit!