Nach unserem ersten Ausflug und den letzten Arbeiten am Movano, sind wir gut für den ersten Urlaub gerüstet. Nun beginnen die „ganz normalen“ Vorbereitungen. Alles noch mal absaugen, Kühlschrank und Kochstelle putzen. Checkliste Standard abarbeiten und einen (digitalen) Zettel mit Allem, was einem so zwischendurch einfällt.

Im Laufe der letzten Woche vor dem Urlaub sammelt sich allerlei Zeugs auf unserem Esstisch an, was dann so nach und nach in den Bus gebracht wird. Zum Schluss dann noch die Klamotten, die Bettwäsche und die Plünderung des Kühlschrankes. Ach ja und der Müll muss noch runter, es soll in den kommenden Wochen ja kein Biotop gezüchtet werden.

Keine Checkliste

Natürlich haben wir eine Checkliste, aber ich werde euch nicht mit der 573stigsten Exceltabelle beglücken. Aber mit Tipps wie man eine solche am besten aufbaut. Eigentlich ist das aber ganz einfach, man nehme Papier und Stift und gehe im Geiste immer wieder durch den Bus, dabei fallen einem immer wieder Sachen ein, die dann einfach aufgeschrieben werden. Wichtig ist natürlich auch während der Reise immer wieder alles aufschreiben, was einem so auffällt. Da ich persönlich nie weiß wo ich den Zettel hinlegen soll, habe ich mir in meinem Handy einen Platz geschaffen, an dem ich mir das alles notiere. Manchmal mache ich auch einfach nur Fotos, die mich dann später daran erinnern.

Reiseplanung

Während Miriam das ganze Jahr über immer irgendwelche Reiseführer ließt, bin ich derjenige, der sich gerne treiben lässt. Zwar schon ein festes Gebiet als Ziel hat, sich aber nicht mit den Details beschäftigen kann. so ergänzen wir beide uns extrem gut. „Ich sitze vorne links und Sie sagt wohin ich fahren soll!“

Wir hatten uns letztes Jahr, vor der Entscheidung unseren eigenen Bus auszubauen schon für die Cevennen entschieden. Dieser Landstrich liegt im südöstlichste Teil des französischen Zentralmassivs, Departement Languedoc-Roussillon, Wilde Landschaften, Berge Schluchten und Straßen wie „Krampfadern“ (?!)

Aber leider macht uns Corona einen „Strich durch die Rechnung“, denn heute, zwei Tage vor der Abfahrt erweitert das Auswärtige Amt die Reisewarnung um genau das Gebiet Okzitanien. Die Cote d‘ Azur ist ja schon eine Weile mit einer Reisewarnung versehen.

Zum Glück sind wir ja flexibel und deshalb haben wir uns kurz entschlossen für Italien entscheiden. Wir werden von uns aus (Nähe Rosenheim) über Kufstein, Kitzbühl, Mittersill, Lienz zu den Drei Zinnen in den Dolomiten fahren. Dort erstmal ein paar schöne Spätsommertage verbringen, ein paar Pässe mit dem Moped abfahren und die eine oder andere Wanderung machen. Danach geht es dann weiter Richtung Süden, vorbei an Padua, über das Po-Delta Richtung Ancona und weiter in die Abruzzen. Dort waren wir vor zwei Jahren schon mal, damals hat das Wetter nicht mitgespielt und wir mussten nach vier Tagen Richtung Westen „flüchten“. Vielleicht klappt es ja dieses Mal, also seid gespannt auf unsere Reiseberichte.