Wohnmobil- und Motorrad-Reiseblog

Campingbus und Moped

Warum?

Naja das liegt daran, dass wir beide das Camping mit unseren alten Westfalia Camper (Transit Nugget 2004) lieben aber auch extrem gerne Moped fahren (KTM Adventure 1190, 2013). Beides wollen wir im Urlaub nicht missen!

An dieser Stelle muss ich erklären, dass ich diesen Text schon geschrieben hatte, bevor die Entscheidung für ein neues Wohnmobil gefallen ist. Das wird aber an der Art zu reisen für uns nichts ändern. Der Movano hat selbstverständlich eine Anhängerkupplung.

Was tun?

Damit wir beides im Urlaub genießen können, packen wir das Moped auf den Anhänger, hängen ihn an den Transit und ab die Post.

Zu beachten

Geschwindigkeit

Mit Anhänger fahren bedeutet Einschränkung bei der Reisegeschwindigkeit, das spielt bei unserer Art zu reisen eigentlich keine bedeutende Rolle.  Es gibt aber Kollegen, die auch mit ihrem Camper gerne schnell unterwegs sind und für die wäre das dann eine größere Einschränkung. Aber jedem das Seine, wir leben (fahren) jedenfalls nach dem Motto, der Weg ist das Ziel! Geschwindigkeit ist für uns also kein Problem. Außerdem kommen wir dann am Zielort mit dem Moped auf unsere (Geschwindigkeits-) Kosten.

Rüstzeiten

Auf- und Abbau ist natürlich mehr Aufwand. Das Moped muss auf den Hänger und dort vernünftig verzurrt werden. Auf dem Camping- oder Stellplatz angekommen, muss erst mal das Moped vom Hänger runter, bevor der Camper positioniert werden kann. Mit etwas Routine ist das aber in ca. 45 Minuten gemacht. Ich denke, wenn man ein Kanu auf dem Dach hat oder sein Motorboot auf dem Hänger, dürfte das ähnlich sein.

Abgesehen davon macht man dabei oft schon die ersten Bekanntschaften. Hilfsbereite Leute oder Moped-Interessierte sind immer schnell zur Stelle.

Großer Vorteil

Der Aktionradius

Mobil-Camper, je nach Größe des Gerätes haben ja das Problem, dass sie die Gegend nur mit ihrem Fahrzeug erkunden können. Das geht dann oft damit einher, dass alles abgebaut, eingeklappt oder weggesteckt werden muss. Vorzelte und ähnliches verbleiden dann auf dem Platz. Abends muss dann der Camper wieder so rangiert werden dass alles passt. Oder man ist auf der Durchreise, fährt also alle zwei Tage an einen anderen Ort. Wir nennen das Tingeln.

Anmerkung: Es geht uns hier nicht darum eine Abgrenzung zu schaffen, ein weiteres Segment hervorzuheben oder etwas besser als das andere darzustellen. Wir wollen nur erzählen, wie wir Urlaub machen und welche Vor- und Nachteile wir darin sehen. Andere, die vielleicht auch schon mal darüber nachgedacht haben so Urlaub zu machen, dabei helfen Entscheidungen zu treffen und Tipps zu geben.

Wir genießen es uns nach dem Frühstück aufs Moped zu setzen und die Gegend zu erkunden. Nachmittags kommt man zum Platz zurück, genießt ein kühles Bier und spricht über das Erlebte.

Sternfahrten so um die 200 Km vom Platz aus in der Umgebung ist so unser Standard. Meistens wird das so gestaltet, dass wir eine Rundtour machen. Allerdings fahren wir nicht nur in der Gegend herum. Wir haben immer ein Ziel, das wir auf einer solchen Tour ansteuern. Entweder eine Stadt, einen berühmten Ort, ein Kulturdenkmal, einen Berg oder den Strand.

1 Kommentar

  1. Ulrich Maaß

    Hallo Günter,
    nett dass du anderen möglichen Selbstausbauern Anleitung, Endscheidungshilfen usw. gibst.
    Deine Schwierigkeiten beim Beladen ders Anhängers mit dem Motorrad bringen mich zu der Überlegung, ob es hilft, den Anhänger leicht zu modifizieren.
    Wenn man die 3 Führungsschienen abbaut, dann eine geschlossene Bodenplatte verbaut und dann die Schienen an alter Stelle durch das Holz wieder verschraubt. Die Holzplatte sollte schon eine18 mm dicke Siebdruckplatte sein. so koönnen dann auch weitere Verzurrösen auf dem Brett an gewünschter Stelle angebracht werden. Hier muß dann aber immer eine große Unterlegscheibe von unten eingebaut werden. Mit Verwendung einer breiteren Auffahrschiene ( erhältlich im Baumarkt) kann man dann evtl.
    die Maschine hochfahren. Notfalls 2 Alu Auffahrschienen nebeneinander verschraaben.
    Lg. Ulli

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