Die Bauweise

Alle Möbel werden mit einer Art Gerüst- oder Gitterbauweise gebaut. So können die Möbel sehr einfach an die Karosserieform des Fahrzeuges angepasst werden und es spart Gewicht, weil das Gerüst mit dünnen Sperrholzplatten verkleidet werden kann.

Auf der rechten Seite neben dem Bett wird über die gesamte Länge, von der Hecktüre bis zur Schiebetür eine „Schrankwand“ aufgestellt.

Der Plan

Wie schon mal beschrieben, verbaue ich das Bett im hinteren Teil des Fahrzeuges und zwar längs. Ich bin 193 cm lang und daher ist ein quer verbautes Bett wenig sinnvoll, wenn man nur knappe 180 cm zur Verfügung hat. Bei einer Bettbreite von 140 cm bleiben mir abzüglich der Isolierung noch ca. 300 mm Platz neben dem Bett.

Hierbei entstand der Gedanke, diesen Raum für eine „Schrankwand“ zu nutzen. Die ist dann zwar nicht sonderlich tief, aber mit ca. 2.600 mm unheimlich breit. Außerdem will ich die volle Höhe nutzen und oben noch Hängeschränke drauf setzen. Das bringt auch noch mal zusätzlichen Raum, soll aber in erster Linie der Optik dienen. Denn auf der linken Seite kommen ja Hängeschränke über die gesamte Länge von knapp 4 Meter unter die Decke: (http://jukiwuki.com/haengeschrank-ueber-bett-und-kueche) Damit das von vorne betrachtet eine gewisse Harmonie hat, soll das unterm Dach auf beiden Seiten gleich aussehen.

Die Aufteilung

Der Schrank soll in vier Elemente mit gleicher Breite (ca. 640 mm) aufgeteilt werden. Der Zugang soll seitlich über Schiebetüren erfolgen. Das Bett nimmt drei viertel des Schrankes in Anspruch und damit ist ein Zugang nur oberhalb der Bettlinie möglich.
Der Schrankteil ganz links ist ja noch vor dem Bett und soll uns als Garderobenschrank dienen, also Jacken und so. Im Bereich rechts daneben sollen Kleider und Hosen hängen.
Die beiden Bereiche rechts (also hinten) werden mit Regalböden ausgestattet und dienen als Wäscheschrank.

Die roten Flächen sind Schiebetüren.

Unterhalb der „Bettlinie“ wird das hintere Schrankteil Batterie und Elektroinstallation aufnehmen. Der Zugang wird also über den „Keller“ sein. (Der Keller ist bei uns schon immer der Raum unter dem Bett gewesen!)

Ich werde hier ab jetzt regelmäßig über den Fortschritt des Hochschrankes berichten. Das Teil wird mich die nächsten Wochenenden beschäftigen.